Canon Blitzworkshop

Einer der Tritte in den Allerwertesten war mit Sicherheit die 7D, die ich leihen konnte. Innerhalb einer Woche hatte ich mein erstes Shooting mit Jan, mein erstes Konzert mit Paddy, eine Hochzeit und noch ein bissl Knipserei beim Kaffee. Leihgeber war mein Vater. Nachdem ich die 7D schweren Herzens zurückgegeben habe, kaufte ich mir selbst eine, ein Tag später stand ich bei Besier Oehling. Dort erstand ich zu einem super preis einen gebrauchten Body (in hervorragendem Zustand) und das 17-50/2.8 Objektiv von Tamron. Natürlich war noch eine Menge Kleinkram dabei und so stieß ich auch auf einen Flyer für einen Canon Blitz Workshop. Was eine super Gelegenheit sich bei meinem Vati für die Leihgabe zu bedanken!

Los ging es an einem Sonntagmorgen zu Bel Ami Oldtimer. Es wurde natürlich mit der Theorie Blitzworkshop Mannheimbegonnen. Hier war mir Einiges bereits schon aus diversen Blogs und Videos im Netz bekannt. Einige Dinge waren neu und sehr, sehr interessant und hilfreich. Z. B. der Fakt, dass ich durch die Verdoppelung des ISO-Wertes die Reichweite meines Biltzes (theoretisch) ebenfalls verdoppeln kann… Klingt so logisch, bei mir ist der Groschen erst beim Workshop gefallen. Es wurde leider nur ein Blitzsetup gezeigt und besprochen, aber der Workshop-Leiter stand für Fragen jederzeit bereit. Denn der letzte Teil war: Fotografieren! Und zwar mit allem, was Canon so bietet. Ich hatte so ziemlich jede Brennweite von 8mm bis die 400mm auf meiner Kamera und habe mit ein, zwei oder einem Ringblitz (gelegentlich auch ohne Blitz) fotografiert. Und das war richtig, richtig cool! Ich habe durch Ausprobieren einfach sehr viel gelernt. Was nützt all die Theorie wenn man es nicht ausprobiert? Richtig! Knipsen und Lernen! Deshalb sind kaum vorzeigbare Bilder bei rumgekommen. Ich habe Dinge ausprobiert, mit denen ich mich erstmal ernsthafter beschäftigen müsste um wirklich zu sagen: „Jep, das ist ein Knallerbild! Raus damit in die Welt.“

Blitzworkshop MannheimDas Ultraweitwinkel finde ich besonders interessant. Der Look ist vollkommen anders und hebt sich einfach ab. Damit lassen sich sicher super Bilder machen. wachsen Ich fürchte, so eins möchte ich mittelfristig haben…

Ein Reflexschirm ist auch was ganz feines. Macht bei Menschen sicher einen coolen Look Richtung Fashion. Für den Wagen (siehe oben) fand ich es eher komisch, das Bild aber doch auch irgendwie interessant.

Was ich sehr zu Schätzen gelernt habe: Steuerung der Blitze über das Kameramenü! Ein Traum! Egal von wo ich fotografiere, ich regele die Leistung der Blitze die sonstwo stehen können über die Kamera, muss also nie meine Position verlassen und kann am besten Bildschnitt arbeiten. Ein Mega-Traum! Muss ich haben, am besten Gestern! Blick aufs Konto: Oh nein, doch eher „demnächst“.

Alles in Allem war es ein guter Workshop. Die Theorie war umfassend, aber stets mit Blitzworkshop Mannheimpraktischen Beispielen garniert. Die kamen seltener von Folie als aus der Praxis des referierenden Profis. Außerdem brachten sich die Lehrlinge ein, stellten Fragen oder es kam ein kurzer Austausch zu stande. Dementsprechend war die Zeit für Praxisbeispiele „am Objekt“ knapp, aber es musste ja auch noch ausprobiert werden. Und ich bin mir sicher: Sowohl Theorie als auch die „freie Praxis“ haben mich weitergebracht. Für mich eine klare Empfehlung! Hätte ich den Workshop vielleicht im Sommer schon besucht, wäre es für mich noch lehrreicher gewesen. Also für Anfänger, die den Automatikmodus bereits gelegentlich verlassen haben: Workshop buchen! Lernt etwas dazu und nehmt Anregungen mit die ihr umsetzen wollt. Und macht ganz viele tolle Fotos!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.