Was war und was wird

Rück- und Ausblicke sind eigentlich etwas für den Jahreswechsel, das ist mir bewusst. Nun wäre es etwas komisch rund um den 31. Dezember einen Rückblick zu machen, auf einem Blog der Anfang November gestartet ist. Deswegen schaue ich jetzt zurück und nach vorne.

sinnsuche (1)Es ist noch garnicht lange her, da stand hier auf den Seiten, man solle am 1.4. wiederkommen, die Seite würde deutlich umfangreicher. Stimmt! Nicht nur, dass ich neue, schönere Gallerien eingebaut habe, ich habe auch meine Projekte online gestellt. Ein paar neue Bilder bei den großen und kleinen Menschen sind auch dazu gekommen. Aber warum eigentlich das Ganze mit dem 1.4.? Zunächst einmal fand ich den Zeitraum lustig: Vom 11.11. bis 1.4. eine Art „Vorabansicht“ und dann ab dem 1.4. eine ausgewachsene Seite. Ich wandele mal ein Sprichwort etwas ab: Leichter gedacht als getan! Ursprünglich wollte ich viel mehr Projekte abgeschlossen online stellen. Dabei haben Paddy und ich es noch nicht mal geschafft einen Termin für ein Einzelshooting zu vereinbaren… Unsere Arbeitstage ergänzen sich aber auch hervorragend: Wenn ich Feierabend mache, fängt seine Arbeitszeit erst an.

Auch hatte ich mir überlegt die Seite komplett umzubauen, eventuell sogar ein neues Logo zu haben. Nun ja… Es denkt sich eben leicht, wenn man abends auf dem Sofa die Gedanken kreisen lässt. Die Realität sieht dann doch oft anders aus. Z. B. so, dass ich mit dem Thema Fotografie im Spätsommer begonnen habe, zu einer Zeit in der die Tage immer kürzer wurden und ich ein Portfolio zusammenfotografieren wollte, was Shootings nach meinem Feierabend langsam aber sicher unmöglich machte. Oder all die Absagen, die vor der Softbox-Session eintrudelten, so dass ich noch einen zweiten Termin finden musste (an dem wiederrum Leute Zeit hatten).

blogbühne (2)Aber ich will nicht weinen oder mich gar beschweren. Es liegt eine schöne Zeit hinter mir und ich bin stolz auf die all die Bilder, die ich gemacht habe und auf all das, was ich gelernt habe. Mein Portfolio steht soweit und ich muss zunächst einmal niemandem mehr beknien sich von mir ablichten zu lassen. Aber es war auch anstrengend und zwar nicht zu knapp. Die Wochenenden der vergangenen Monate an denen der Wecker nicht klingelte kann ich an einer Hand abzählen. Nachtschichten mit Bildbearbeitung, Blogposts verfassen und Mails schreiben müssen auch nicht dauernd sein. Kurz gesagt: Ich muss einen Gang rausnehmen.

Was wird also?

Ganz konkret steht bei mir erstmal ein Umzug an. Deshalb wird es erstmal relativ ruhig bleiben bis alle Kartons gepackt und ausgepackt sind. Die ständige Pendelei zwischen meiner Wohnung und der meiner Freundin nervt auf Dauer einfach. Auch, wenn es nach außen ruhiger wird: Es ist immer noch etwas los! Nicht nur, dass Dominik Klepper und ich positiv überrascht sind, wie sich der Kalender mit Hochzeitsterminen füllt. Es stehen auch in diesem und nächsten Monat noch Auftragsshootings an. Die Projektideen sind nicht vergessen, nur aufgeschoben bzw. habe ich meine Zeitplanung der Realität angepasst. Gebloggt wird weiterhin, aber nicht streng einmal die Woche. Es gibt jede Menge Ideen für Beiträge, aber alles zu seiner Zeit. Ich schalte einen Gang zurück, aber nicht in den Leerlauf oder Rückwärtsgang. Auf bald!

Ein Gedanke zu „Was war und was wird

  1. Pingback: Was war und was wird III | Matthias Schwarze Fotografie

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