Wie alles begann… Teil 1 und 2

Dieser Beitrag war ursprünglich in zwei Teile geteilt. Zur einfacheren Lesbarkeit habe ich beide Teile zusammengefasst:

Hier also das eigentliche „Über mich“… Ich mag solche Texte nicht allzu sehr, weil sie doch immer das Gleiche beinhalten (Fotografie aus Leidenschaft, schon im Kindesalter mit der Fotokamera herumgelaufen usw. usf.) aber es ist auch leider bei mir so: Durch den Vater wurde ich schon früh mit der Fotografie konfrontiert. Ich mochte es früher sehr gerne ganz viele Bilder binnen kurzer Zeit (ohne Film) zu machen. Die pure Geschwindigkeit der Auslösungen faszinierte mich sehr :-) So ist das noch heute. Ich mag den High-Speed-Mode der 7D, nutze ihn allerdings nur sehr, sehr selten…

Zunächst lieh ich mir hin und wieder die HP Photosmart C 850 von meinen Vater, später übernahm ich sie, als er die erste digitale DSLR gekauft hat. Natürlich wollte ich irgendwann Hamburgauch eine DSLR und war kurze Zeit meinem Vater bzgl. Technik mit der 450D voraus. Das Hobby startete, die Kamera war oft dabei. Ich knipste… Klassicher Anfänger gerne im Automatikmodus, der ingetrierte Blitz wurde gelegentlich ausgeklappt. „Da geht doch mehr“ war immer der Gedanke. Ich war so doof und investierte zunächst in ein Telezoom 70-300. Totaler Quatsch, eigentlich gehören solche Linsen meines Erachtens für Anfänger verboten. Die Bilder sind meistens relativ enttäuschend, da es zu ganz nah dran verführt und es dann entweder zu dunkel oder verwackelt ist.

blendeWeiter ging es mit dem 10-22 Weitwinkel > Knaller! Allerdings. hatte ich auch kaum eine  andere Bildidee als „Häuser symetrisch von unten und nah wholesale NBA jerseys dran“. Gut,kann man mal machen (siehe oben die Hamburger Kadettenschule), wird aber auf Dauer langweilig. Es gab keinerlei Erfolg oder Jetzt Ähnliches in der Fotografie, außer, dass viele sagten die Bilder seien schön oder ich z. B. für eine Hochzeit gefragt wurde, ob ich die Kamera mitbringe um ein paar Bilder zu machen. Aber das Ganze irgendwie vermarkten oder zu Geld zu machen kam mir nicht wirklich in den Sinn.

Dann folgte eine 50mm Festbrennweite, wieder > Knaller! Blende uff und druff heißt noch heute ein Ordner in meiner Bibliothek (Bsp. Süßigkeiten). Und es ist wirklich sehr einfach mit einer Festbrennweite und der dazugehörigen Tiefenunschärfe schöne Bilder zu machen. Dass es sich beim Canon 55/1.4 um eine starke Linse handelt, die auch mal mehr als 50cm Abstand zum Motiv verträgt durfte ich später feststellen. Aber die Blende uff-Bilder machten Eindruck, gerade Portraits. Zu dieser Zeit mag dann mal der Satz gefallen sein „Ich will irgendwann mal eine Fotoseite.“

Zwischendurch gab es dann mal eine Blitz und Polfilter. Letztere machten richtig, richtig Der tägliche Blick vom Strand aufs Meeransehnliche Urlaubsbilder. Das Bild rechts liebe ich noch immer. Den Blitz verwendete ich im Vollautomatik-Modus. Zurückgedacht war das so ziemlich das Dümmste, was ich mit dem Blitz getan habe. „Totgeklatscht“ waren die Bilder oft. Die Gäste der Feier oder wer auch immer von mir angeblitzt wurde ähnelten eher einem Geist als dass schöne Bilder entstanden sind.

Dann war erstmal Ruhe bzgl. der Anschaffungen aber es tat sich auch Nichts in Richtung Fotoseite. Ich war soweit zufrieden und knipste weiter mal hier mal dort, fürs Familienalbum.

Weiter mit dem zweiten Teil, ursprünglich war der Beitrag geteilt:

In Teil 1 ging es um den ersten Teil meiner fotografischen Entwicklung. Nun folgt eine Zusammenfassung der jüngsten Vergangenheit.

Nun begab es sich im Sommer 2013, dass ich den Dominik kennlernte. Er fotografiert schon seit einiger Zeit Events und Menschen. Insbesondere in Licht- und Blitztechnik ist er mir Meilen voraus. Der Wunsch nach einer eigenen Fotoseite wuchs weiter bzw. wurde wieder präsent.

Die Anna kenne ich schon länger. Wir haben auch immer über Fotografie gesprochen, es ist ja immerhin ihr Beruf. Sie gab mir auch immer nützliche Tipps, aber so irgendwie ist nie „der Groschen“ gefallen. Beide zusammen allderings waren der letzte Tritt in den Allerwertesten, den ich brauchte. Gemeinsam waren wir bei Folklore Wiesbaden. wholesale jerseys Irgedwann ist der FolkloreSatz gefallen: „Für jedes Mal, dass du heute Abend eine Automatik benutzt gibst du ein Bier aus.“ Es war kein einiges Mal, aber es war für mich Stress pur. Die beschränkte Zeit Bilder zu machen, Focus setzen, Einstellungen einigermaßen hinkriegen, das ständig wechselnde (oder nicht vorhandene) Licht… Die Liste ist ewig lang, aber als ich die Ergebnisse sah, war ich begeistert. Ich will mehr davon! All der Stress vor den Bühnen erscheint im Nachhinein doch irgendwie positiv. So langsam merkte ich, dass da wirklich mehr geht. Dann kam da noch RAW und die Nachbearbeitung. Es war klar: Wenn ich wirklich arbeite, mehr mache als Knipsen, mich mehr mit Technik und Nachbearbeitung auseinandersetze hebe ich meine Bilder ein Level höher. Ich machte mir Gedanken… Und zwar über so ziemlich alles: Brauchst du dann neue Ausrüstung? Wen willst du überhaupt fotografieren? Künstler? Bands? Wieder auf Veranstaltungen rumrennen? Portraits? Wen denn? Models buchen? Einfach mal im Studio Praesent fragen? Kannst du damit Geld verdienen, wenn du das möchtest? Was ist mit Hochzeiten? Oder doch Kinder? Die geilsten Urlaubsbilder auf CO2-Zertifikat Leinwand verkaufen? Werden die Bilder überhaupt gut genug, dass es für eine Webseite reicht? Was ist das überhaupt für ein Wunsch: Eine eigene Fotoseite?

Natürlich habe ich (noch?) nicht auf alle dieser Fragen eine Antwort. Sicher ist aber, dass es mir sehr viel Spass macht Menschen zu fotografieren. Beim Shooting selbst pflege ich es Experienced mit den Protagonisten zu reden (dazu vielleicht später mal mehr), also ist der Spass meistens vorprogrammiert. Natürlich: Nachbearbeitung ist Arbeit und zwar nicht zu knapp. Es muss viel organisiert werden, Telefonate geführt und Mails geschrieben werden. Zum Glück habe wholesale NFL jerseys ich eine bezaubernde Frau an meiner Seite, die den ganzen Quatsch mitmacht, sich ganz ganz viel von mir und richtigen Fotografen anschaut, kritisiert und sich dazu auch noch gerne fotografieren lässt.

Nun habe ich meine Fotoseite, aber sie soll natürlich kein Selbstzweck sein. Ich möchte meine Fotografie weiter entwickeln, besser werden, schneller Motive erkennen und umsetzen. Meine Nachbearbeitung muss noch deutlich verbessert werden. Diesen Prozess möchte ich zumindest ein Stück weit dokumentieren. und ganz bewusst über Dinge schreiben, die mich meines Erachtens weg vom Knipsen hin zum Fotografieren bringen oder brachten. Für mich, für andere, für Interessierte, Menschen die auch meinen „Ich habe eine teure Kamera, aber irgendwie kommen da nicht A die Bilder raus, die ich erwarte.“

Eins ist sicher: Ich bin kein Fotograf! Das Geld, das ich mit Fotos verdiene deckt eigentlich gar nichts. Ich bin sehr froh über einen sicheren Hauptberuf. Eine Vollkostenrechnung, was mich meine Ausrüstung gekostet hat, möchte ich nicht erstellen, es wäre ein Desaster. Aber ich merke spätestens seit meinem ersten Konzert mit Paddy: Da geht was! Und ich bin sehr gespannt, wie sich dieses etwas weiter entwickelt.

Es wird noch eine Art 3. Teil geben. Darin möchte ich über die Suche nach (m)einen Stil schreiben. UPDATE: Hier der Link zu: Stil: Verzweifelt gesucht!

 

2 Gedanken zu „Wie alles begann… Teil 1 und 2

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